{"id":2422,"date":"2017-12-02T09:57:12","date_gmt":"2017-12-02T07:57:12","guid":{"rendered":"http:\/\/breuer.selfhost.de\/wordpress\/?p=2422"},"modified":"2017-12-02T09:57:13","modified_gmt":"2017-12-02T07:57:13","slug":"sommertour-2017-mit-der-antje","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.delphin-66.de\/wordpress\/sommertour-2017-mit-der-antje\/","title":{"rendered":"Sommertour 2017 mit der &#8222;Antje&#8220;"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-2422\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-2422-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-2422-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-2422-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p>Pfingstmontag: Es ist sonnig und richtig hei\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-2423 alignleft\" src=\"http:\/\/breuer.selfhost.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/01-Otterndorf-300x218.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"218\" srcset=\"http:\/\/www.delphin-66.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/01-Otterndorf-300x218.jpg 300w, http:\/\/www.delphin-66.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/01-Otterndorf-800x582.jpg 800w, http:\/\/www.delphin-66.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/01-Otterndorf-412x300.jpg 412w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Weil der S\u00fcds\u00fcdwestwind recht schwach ist, starten wir schon um 14:00 Uhr anstatt 14:45 mit dem Hochwasser. Trotzdem: beim kleinen Kohn geht der Motor an, sonst treiben wir gegen die Tonne! Mit Segeln, Motorsegeln und mal Motorfahrt erreichen wir um 20:00 Otterndorf genau mit Kentern des ablaufenden Wassers.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Dienstag bringt eine Windwarnung f\u00fcr die Nordsee, also Hafentag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mittwoch Sturmwarnung mit bis 11 bft. B\u00f6en und Dauerregen. ich konnte die Fr\u00fchhst\u00fccksbr\u00f6tchen auch fast trocken an Bord bringen. Zum Abend wird es etwas besser.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Donnerstag besteht immer noch eine Windwarnung mit 7 bft. Morgen fr\u00fch um 04:00 wollen wir endlich auf die Nordsee, es sind 4 -5 bft. aus S\u00fcd bis S\u00fcdwest angesagt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-2424 alignleft\" src=\"http:\/\/breuer.selfhost.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/02-Helgoland-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.delphin-66.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/02-Helgoland-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.delphin-66.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/02-Helgoland-600x800.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/>Freitag, den 09.06.\u00a0\u00a0\u00a0 Um 03:30 klingelt der Wecker. Schnell Kaffee gemacht, Boot segelklar und los. Um 04:00 l\u00e4uft der Strom gerade mit, nur der Wind schw\u00e4chelt. Wo sind die 4-5 Windst\u00e4rken aus S\u00fcd bis S\u00fcdwest? jedenfalls nicht bei uns. Im Nordwesten stehen schwarze Wolken in denen es manchmal blitzt. Die D\u00e4mmerung l\u00e4\u00dft mehr und mehr nach und um 05:00 erscheint im Nordosten eine rote Scheibe hinter einem harmlosen Wolkenband. Das Gewitter ist abgezogen. Dann k\u00f6nnen wir endlich die Genua ausrollen... nein, doch nicht, jetzt 20 Knoten Wind genau von vorn. Nach 2 Minuten wieder Flaute. So geht das Spiel bis hinter die Au\u00dfenreede. Im S\u00fcden steht ein weiteres Gewitter, l\u00e4\u00dft uns aber in Ruhe. \"Felicitas\" (Horst) aus Cuxhaven kommt uns unter Motor entgegen, hat noch nicht mal das Baumkleid abgenommen. Um 10:00 liegt die Antje am Tankponton und 10:30 im Vereinshafen auf Helgoland. Vom Hafenmeister h\u00f6ren wir, es hat am fr\u00fchen Morgen um 04:00 f\u00fcrchterlich gewittert und gegossen, und um 06:30 noch einmal. Man mu\u00df auch mal Gl\u00fcck haben!.Ein Ankommensgetr\u00e4nk, zu Mittag gegessen und bei einsetzendem Dauerregen 2 Stunden Schlaf nachgeholt. Am Abend h\u00f6rt der Regen endlich auf und sogar die Sonne kommt zun Vorschein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sonnabend ist Hafentag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sonntag, der 11.06.\u00a0 um 07:00 die Leinen gel\u00f6st und um 07:15 Uhr segelt die Antje mit Gro\u00df und Genua in Richtung Norden. Das Ziel hei\u00dft noch H\u00f6rnum, wird aber wegen Windmangel bald auf Amrum oder Wyk\/F\u00f6hr ge\u00e4ndert, die Entscheidung wollen wir vor Wittd\u00fcn treffen. Zeitweise die Genua ausgebaumt, leider schw\u00e4chelt der Wind im R\u00fctergat so sehr, da\u00df wieder mal die Unterwasserfock herhalten mu\u00df. Nach einem k\u00fchlen Morgen ist es inzwischen richtig hei\u00df, 30 Grad in der Kaj\u00fcte, um 14:20 sind wir in Wyk\/F\u00f6hr fest . Mit Kockpit nach Nordost, Schatten! und am Montag auch Windschatten, als der Wests\u00fcdwest mal wieder im Rigg heult.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mittwoch, der 14.06. Laut Wetterbericht sollen wir Westwind St\u00e4rke 3-4 haben. Im Hafen ist kaum ein L\u00fcftchen zu sp\u00fcren, um 06:30 f\u00e4hrt die Antje los. Kurz vor Amrum das Gro\u00dfsegel zum St\u00fctzen mitgesetzt. Wir bolzen durchs Amrumtief mit ein paar gr\u00f6\u00dferen Spritzern an Deck zum Vortrapptief, der scheinbare Wind bis zu 20 Knoten bei 3 Knoten Fahrt durchs Wasser und 7 Knoten \u00fcber Grund. Nach 3 Stunden endlich stehen wir westlich vom Vortrapptief und segeln mit Windsteuerung 350 Grad zum Horns Reff. Endlich mal wieder ein paar Stunden unbeschwertes Segeln. So gegen 19:00 Uhr treffen wir genau die unbetonnte Einfahrt ins Ringk\u00f6bing Dyb (f\u00fcr eine knappe Stunde geht der Motor an, es ist durch die Str\u00f6mung recht kabbelig hier. Vor Hvide Sande (so gegen Mitternacht) wollen wir entscheiden, ob wir in den Hafen gehen oder wieterfahren. Der Wind (West 3) schw\u00e4chelt zwar manchmal, kommt aber immer gleich wieder, so wird weitergefahren. Um 02:30 geht dann aber doch <a href=\"http:\/\/breuer.selfhost.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/04-Thybor\u00f6n.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-2426 size-medium\" src=\"http:\/\/breuer.selfhost.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/04-Thybor\u00f6n-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/www.delphin-66.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/04-Thybor\u00f6n-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.delphin-66.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/04-Thybor\u00f6n-800x600.jpg 800w, http:\/\/www.delphin-66.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/04-Thybor\u00f6n-400x300.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>nichts mehr, der Motor mu\u00df ran, um 08:30 geht es in Thybor\u00f6n\u00a0 rein. Sofort werden wir mal wieder zu Flachatmern. Die Fisch-Fabrik leistet unver\u00e4ndert ihren Dienst.\u00a0 Um 09:00 binden wir an: Die Heckpf\u00e4hle sind neu und unsere Achterleinen zu kurz! Das Auge um den Pfahl aufgemacht und oben am Pfahl am extra daf\u00fcr angebrachten Spielzeug-Eisenring mit kleinstem Knoten festgemacht, an der Achterklampe mit 2 halben Schl\u00e4gen gerade eben noch festbekommen. Vorderleinen fest und endlich Kaffee machen. Strom gibt es inzwischen aber nur noch mit Karte, also zur T\u00fcr, wo INFO drausteht an den Bezahlautomaten, Tasten gedr\u00fcckt und dann: \"Dieser Dienst ist zur Zeit nicht verf\u00fcgbar, bitte versuchen sie es sp\u00e4ter noch einmal\" Zur\u00fcck am Boot, dr\u00fcben auf der anderen Seite des Steges stehen die gleichen neuen Stroms\u00e4ulen f\u00fcr die Fischer, jedoch ohne Katrenautomat. Das Verl\u00e4ngerungskabel raus, wir haben Strom und bald fr\u00fchst\u00fccken wir mit frisch gebr\u00fchtem Kaffee. Es ist laut, dreckig, stinkig und ungem\u00fctlich hier. Um 10:30 nach dem Abwasch sind wir \u00fcberhaupt nicht m\u00fcde, Kabel weg, Leinen los und auf nach <a href=\"http:\/\/breuer.selfhost.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/03-Lemvig-Stadthafen.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright wp-image-2425 size-medium\" src=\"http:\/\/breuer.selfhost.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/03-Lemvig-Stadthafen-300x161.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"161\" srcset=\"http:\/\/www.delphin-66.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/03-Lemvig-Stadthafen-300x161.jpg 300w, http:\/\/www.delphin-66.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/03-Lemvig-Stadthafen-800x429.jpg 800w, http:\/\/www.delphin-66.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/03-Lemvig-Stadthafen-500x268.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Lemvig. Nach 2 1\/2 Stunden Motorfahrt liegen wir im ruhigen Vereinshafen und sind erst mal wieder zufrieden mit der Welt. Am schwarzen Brett im Hafen steht, da\u00df ein Vereinsmitglied das Hafengeld kassiert... Sonnabend spricht uns jemand an, im Clubhaus drinnen w\u00e4re ein Briefkasten, und dort h\u00e4tten wir das Hafengeld zu bezahlen. Dieses tun wir Sonntagmorgen und legen ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sonntag, der 18.06.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Da immer noch kaum Wind ist, fahren wir zur Insel Venoe, ein kleiner Hafen mit Platz f\u00fcr etwa 15 Gastyachten, wir finden einen guten Platz. Wieder kein Hafenmeister, Montagmorgen stellt sich dieser vor, nachdem ich den Briefumschlag aus- und gef\u00fcllt hatte. Er war sehr freundlich und gab mir eine Quittung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/breuer.selfhost.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/05-Unterwegs.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-2427 size-medium alignleft\" src=\"http:\/\/breuer.selfhost.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/05-Unterwegs-221x300.jpg\" alt=\"\" width=\"221\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.delphin-66.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/05-Unterwegs-221x300.jpg 221w, http:\/\/www.delphin-66.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/05-Unterwegs-590x800.jpg 590w\" sizes=\"(max-width: 221px) 100vw, 221px\" \/><\/a>Montag, der 19.06.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Jetzt sollte es nach Struer gehen, nur eine 3\/4 Stunde in s\u00fcdliche Richtung. Im Hafen: Bezahlen mit Smartphone, I-Phone, I-Pad und Tally-Card m\u00f6glich (haben wir alles nicht!) aber kein Bargeldschacht. Wir gehen Einkaufen und legen ab. 1 1\/2 Stunden sp\u00e4ter liegen wir in Oddesund. Die Sonne brennt und wir schwitzen. Auch in diesem Hafen kein Hafenmeister, sondern im Aufenthaltsraum liegen ein paar Briefumschl\u00e4ge und auf dem Zettel an der Wand steht: jedes Boot 105 DKr. pro Tag. Der Dienstag und Mittwoch bringen uns schaukelige 5 bis 10 Grad Schr\u00e4glage Steuerbordbug. Mittwochabend l\u00e4\u00dft der Wind dann nach, um Donnerstag mal wieder fast ganz einzuschlafen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Donnerstag, der 22.06.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wir Motorsegeln nach Thybor\u00f6n. Der Hafen ist ziemlich leer, kein Fischgestank, nur ein in allen Regenbogenfarben schillerndes Hafenwasser... Diesel-Gestank und in der Ecke des Hafenbeckens Mengen von Plastic-M\u00fcll. Da kommt ein Fischerboot \"Murmansk\" und legt sich an die Kaimauer, die leere Schnaps-Flasche fliegt \u00fcber Bord... Entsorgung auf d\u00e4nisch. Und \u00fcber all dem weht die blaue Umweltflagge! Der Abend bringt uns 3 1\/2 Stunden lang kr\u00e4ftige Gewitter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Endlich, am 27.06. l\u00e4\u00dft der NW-Wind etwas nach, 6 Boote aus Lemvig, die am Sonnabend hier ihr Mittsommernachtsfest gefeiert haben, sind jetzt alle nach Hause verschwunden. Wir legen auch ab, gegen scheinbare 20 Knoten Wind und fast 2 Meter hohe Restd\u00fcnung dampfen wir raus, 3 Knoten durchs Wasser 5 Knoten \u00fcber Grund. Recht unbequem, aber bald k\u00f6nnen wir nach S\u00fcds\u00fcdwest anliegen und im tiefen str\u00f6mungsfreien Wasser steigt auch der Bord-Komfort. Tolles Segeln, nach 1 1\/2 Stunden ist der Wind unter 6 Knoten und der der Rest der Fahrt wird mit arabischem Wind erg\u00e4nzt. Um 21 Uhr in Hvide Sande fest. Als ich das Hafengeld in der Plastic-T\u00fcte in den Briefkasten einwarf, kam gerade der Hafenmeister vorbei:\" hier hat jemand Diesel im Hafen versch\u00fcttet, ich soll mal nachschauen\". Ich frage ihn nach der Schleuse und er telefoniert mit dem Schleusenw\u00e4rter: Wir sollen um 07:15 morgen fr\u00fch auf UKW anrufen und werden dann um 07:30 in den Ringk\u00f6bing-Fjord geschleust. Dann verschwindet er wieder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 28.06. klappt das mit der Schleuse reibungslos und zum 2. Fr\u00fchst\u00fcck liegen wir in Ringk\u00f6bing. Beim Anbinden werden wir mit M\u00f6wengeschrei begr\u00fc\u00dft, dann mit <a href=\"http:\/\/breuer.selfhost.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/06-M\u00f6vennest-im-Pfahl.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-2428 size-medium\" src=\"http:\/\/breuer.selfhost.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/06-M\u00f6vennest-im-Pfahl-206x300.jpg\" alt=\"\" width=\"206\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.delphin-66.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/06-M\u00f6vennest-im-Pfahl-206x300.jpg 206w, http:\/\/www.delphin-66.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/06-M\u00f6vennest-im-Pfahl-548x800.jpg 548w\" sizes=\"(max-width: 206px) 100vw, 206px\" \/><\/a>Angriffsfl\u00fcgen... Als ich die Leine \u00fcber den Heckpfahl lege, sehe ich in der morschen Kuhle oben auf dem Pfahl ein kleines M\u00f6wenk\u00fcken. Jedes mal, wenn jemand von uns in die Kockpit kommt, werden wir mit Geschrei angegriffen. Wir verholen auf einen Platz gegen\u00fcber. Bezahlen nur am Automaten und nur mit EC-Karte, Strom : Extra-Karte kaufen und Geld aufladen. WC\/Duschen: \u00f6ffentlich und nicht sehr sauber. Beim Spaziergang durchs Dorf finden wir Super-Brugsen (Supermarkt), ein paar Schritte weiter ist Netto, und ich sagte, nein da war auch schon Aldi, alles kaum 100 Meter auseinander.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">29.06.\u00a0\u00a0 Einkaufen und ablegen. Nur mit Genua rasche Fahrt nach Hvide Sande. Laut Karte sieht der kleine Vereinshafen innen im Fjord sehr gesch\u00fctzt aus. Mit 1,3 Meter Wassertiefe im hinteren Bereich nicht f\u00fcr alle Schiffe geeignet, aber f\u00fcr uns. Vom Wind her sehr ruhig gelegen, nur die nahe Lachs-Farm-Fabrik \"Atlantic Sapphire\" macht etwas Ger\u00e4usch, jedoch nicht in der Koje!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">30.06.\u00a0 Den Schleusenmeister angerufen, um 11:30 werden wir geschleust. um 10:45 los gegen 5 Bft aus Nordost erstmal gegenan, um das Flach herum und die Distanz von 1 Meile Luftlinie, aber 4 Meilen \u00fcber Grund dann doch noch rechtzeitig geschafft, das Schleusentor ist bereits offen und wir binden gleich in der Schleuse an. Um 11:45 fahren wir in den unruhigen Au\u00dfenhafen, aber morgen fr\u00fch k\u00f6nnen wir starten, so wie wir es wollen. Das Anbinden mit kr\u00e4ftigem Nordost rechtwinklig vom Panton erfordert alle Kr\u00e4fte. Endlich liegen wir im nicht lauten, sondern sehr lauten Hafen absprungbereit. (Der einzige lautere Hafen war 1999 in Den Helder direkt unterhalb von offenen und unisolierten 6-Zylinder-Dieselgeneratoren f\u00fcr die holl\u00e4ndische Marine). Irgendwann in der Nacht f\u00e4hrt das laute Schiff dann doch weg,.. RUHE!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">01.07.\u00a0\u00a0 Der Wecker soll um 06:45 klingeln, ich stehe schon 06:30 auf und mache Kaffee. Der Wind ist recht schwach, wir wollen so fr\u00fch wir m\u00f6glich los, um nicht nur motoren zu m\u00fcssen, so gegen 21:21 (3 Stunden nach Helgoland Hochwasser) ist das Hochwasser in Esbjerg, dann m\u00fcssen wir dort sein. Schon um 07:15 los, im Vorhafen das Gro\u00df gesetzt und die Genua ausgerollt. Vorm Hafen gleich Motor aus, die Genua f\u00e4llt immer ein, also ausbaumen, alles klar 6,3 Knoten \u00fcber Grund, super! Laut Windfinder soll um 08 Uhr die Sonne scheinen, tut sie aber erst um 10, der Himmel wird tats\u00e4chlich ungewohnt blau, keine Wolke, das haben wir schon lange nicht mehr gehabt: Luftdruck 999 hPa, Wind NW 4-5 bft. Beim Gradyb dreht der Wind noch n\u00f6rdlicher, aber wir k\u00f6nnen gerade noch ohne Schwert anliegen und segeln gegen das ablaufende Wasser. Beim Esbjerg-Hafen 27 Knoten Wind, wir nehmen das Gro\u00dfsegel weg, nur mit Genua bis kurz vor den F\u00e4hranleger. Es ist jetzt absolut Niedrigwasser wir sind mindestens 3 Stunden zu fr\u00fch und m\u00fcssen an der Kaimauer warten. 1\u00a0 1\/2Stunden nach Niedrigwasser fahren wir in den Hafen, w\u00fchlen ordentlich Schlick auf, sind doch noch zu fr\u00fch, ich schaffe es in die N\u00e4he des Schlengels, springe r\u00fcber und schon hat die erste Leine Landkontakt. Bald sind wir richtig fest. Endlich mal wieder ein toller Segeltag. Schon um 21:30 in die Koje Schlaf nachholen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mittwoch, den 05.07.\u00a0\u00a0 Um 06:50 ist Niedrigwasser Esbjerg, der Hafen ist hoch trockengefallen. Vor ein paar Jahren konnten wir den Hafen bei Niedrigwasser anlaufen, so ein Unterschied durchs Verschlicken. Um 13:00 ist Hochwasser. Um nicht nach Mitternacht in H\u00f6rnum anzukommen, legen wir um 10:00 zu halber Tide ab, w\u00fchlen mal wieder Schlick auf, schaffen es aber aus dem Hafen raus ins tiefe Wasser. Nach knappen 2 Stunden gegen das auflaufende Wasser k\u00f6nnen wir mit Sonnenschein und m\u00e4\u00dfigem Wind nach S\u00fcden abbiegen, Windsteuerung aktiviert und Kurs aufs Holtknobsloch. An Sylt vorbei bis die Insel wieder kleiner wird und wir die Ansteuerungstonne ausmachen. Wieder mal ein Seegat bei Niedrigwasser passiert, Die flachste Stelle der Barre hatte 1,5 Meter (1,2 auf dem Echolot), genug f\u00fcr uns, aber nicht langweilig, durchs brodelnde Wasser zu fahren. Um 20:45 sind wir in H\u00f6rnum fest, der Hafenmeister ist noch da und weist uns auf einen netten Platz. Erst mal wieder ein paar Tage Rast. (in Hamburg l\u00e4uft das G20-Treffen an) Wir sind jetzt fast wieder zu Hause.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dienstag, der 11.07.:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Seit Tagen zeigt sich der Mittwochmorgen als n\u00e4chster Reisetag, um nach Helgoland zu gelangen. Es soll mit 12 bis 16 Knoten aus Nordwest wehen, und nur wenig regnen, allerdings zum Nachmittag\/Abend bis zu 27 Knoten Wind zulegen (Windfinder). Beim Hafenmeister l\u00e4uft auf dem Monitor ein anderes Wetterprogramm, es sagt viel Regen und auch mehr Wind voraus. So war es bis Dienstagmorgen, um 14:00 Uhr meldet Windfinder von 8:00 bis 10:00 Uhr Gewitter, Starkregen und der Wind soll aus S\u00fcds\u00fcdwest kommen, was wir alles nicht gebrauchen k\u00f6nnen. Wir entscheiden spontan, heute nachmittag zu starten, Wasser aufgef\u00fcllt, Hafengeld im Briefumschlag eingeworfen und segelklar gemacht. 2 Stunden zu fr\u00fch legen wir gegen das noch auflaufende Wasser ab. Die See ist recht ruppig, wir werden des \u00f6fteren geduscht. Um 22:05 steht die Antje in der Hafeneinfahrt Helgoland. Wir legen uns erst mat auf den Platz: \"Anlegen verboten\" und gehen auf Suche. Um 22:30 Uhr sind wir auf dem f\u00fcr morgen reservierten Liegeplatz im Verein fest.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Mittwoch beginnt mit leichtem Regen, Windfinder verk\u00fcndet heute schon weniger Unheil als so pl\u00f6tzlich gestern Mittag. Um kurz vor 11:00 , es ist nur leichter Wind aus S\u00fcds\u00fcdwest, wird es immer dunkler, und von einer Sekunde auf die andere beginnt es waagerecht zu regnen mit Wind aus Nordost mit B\u00f6en von \u00fcber 40 Knoten. Schr\u00e4glage, so da\u00df wir die Teller beim Mittagessen festhalten m\u00fcssen. Am Nachmittag h\u00f6rt der Regen auf, der Wind dreht auf Nord und bleibt bis in die Nacht hammerhaft und b\u00f6ig.Unsere Tochter Sonja ruft an, gut, da\u00df ihr gestern gefahren seid. Sie will versuchen, am\u00a0 Sonntag nach Helgoland zu kommen und dann mit uns zur Elbe zur\u00fccksegeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sonntag, der 16.07. um 12:35 Uhr erscheint der Halunder-Jet in der Hafeneinfahrt, legt im S\u00fcdhafen an, und bald gehen wir mit Sonja zur\u00fcck an Bord. Das Wetter ist s\u00fcdwestm\u00e4\u00dfig recht durchwachsen, aber es w\u00e4re heute auch ein sch\u00f6ner segelbarer Reisewind gewesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Montag um 11 Uhr starten wir etwas fr\u00fch, aber bei so achterlichem Wind wird es nicht schaden. Auch wenn die Genua manchmal einf\u00e4llt, machen wir gute Fahrt und binden um 19:15 Uhr im alten Brunsb\u00fcttler Hafen an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Dienstag fahren wir mit Hafen-Leihfahrr\u00e4dern am Deich entlang nach Neufeld und sehen uns den kleinen Schlick-Hafen an. Es weht nur ein ganz schwacher Ostwind. Am Nachmittag gehen wir zu Fu\u00df zur Schleuse und in die Eisdiele, ein herrlicher Sommertag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mittwoch morgen um 04:30 ist Niedrigwasser, wir sollten also um 06:00 Uhr genug Wasser haben... Das Ruder steckt noch unbeweglich im Schlick. Eine Viertelstunde sp\u00e4ter ziehen wir eine Spur in den Mutt\u00a0 bis zur letzten Pricke, aber wir sind drau\u00dfen! Wir haben keine Lust auf Kreuzen, also mit Motor nach Wedel. Um 10:30 ist der T\u00f6rn endg\u00fcltig zu Ende. Boot aufklaren, Sonja zur S-Bahn bringen, Einkaufen, nach Hause fahren, die wild gewucherten B\u00fcsche im Garten warten schon auf die Schere.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><div id=\"pgc-2422-0-1\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-2422-0-1-0\" class=\"so-panel widget widget_rpwe_widget rpwe_widget recent-posts-extended panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"1\" ><h3 class=\"widget-title\">Recent Posts<\/h3><div  class=\"rpwe-block\"><ul class=\"rpwe-ul\"><li class=\"rpwe-li rpwe-clearfix\"><a class=\"rpwe-img\" href=\"http:\/\/www.delphin-66.de\/wordpress\/segeltour-mit-den-enkelkindern\/\" target=\"_self\"><img class=\"rpwe-alignleft rpwe-thumb\" src=\"http:\/\/www.delphin-66.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/52-Wattwanderung-45x45.jpg\" alt=\"Segeltour mit den Enkelkindern\" height=\"45\" width=\"45\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\"><\/a><h3 class=\"rpwe-title\"><a href=\"http:\/\/www.delphin-66.de\/wordpress\/segeltour-mit-den-enkelkindern\/\" target=\"_self\">Segeltour mit den Enkelkindern<\/a><\/h3><time class=\"rpwe-time published\" datetime=\"2018-01-16T08:32:00+02:00\">16. Januar 2018<\/time><\/li><li class=\"rpwe-li rpwe-clearfix\"><a class=\"rpwe-img\" href=\"http:\/\/www.delphin-66.de\/wordpress\/eingeweht\/\" target=\"_self\"><img class=\"rpwe-alignleft rpwe-thumb\" src=\"http:\/\/www.delphin-66.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/137-The-Needles-e1488386304947-45x45.jpg\" alt=\"Eingeweht &#8230; oder wie man das sonst so nennt\" height=\"45\" width=\"45\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\"><\/a><h3 class=\"rpwe-title\"><a href=\"http:\/\/www.delphin-66.de\/wordpress\/eingeweht\/\" target=\"_self\">Eingeweht &#8230; oder wie man das sonst so nennt<\/a><\/h3><time class=\"rpwe-time published\" datetime=\"2017-03-01T18:39:04+02:00\">1. M\u00e4rz 2017<\/time><\/li><\/ul><\/div><!-- Generated by http:\/\/wordpress.org\/plugins\/recent-posts-widget-extended\/ --><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit \u00fcber 15 Jahren kennen wir ein Berliner Ehepaar (Petra und Peter SY &#8220; PEPE&#8220;), die vor 12 Jahren auf Weltumseglung gestartet sind, und sich zur Zeit auf dem R\u00fcckweg in der inneren Biskaya aufhalten. 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