Das war unser Delphin-Treffen 2024!

Vereinsraum des SVE, 10.02.2024, 15:00 Uhr

Es ist schön, wenn die (eigenen!) Kinder größer werden! So bedarf es am heutigen Samstagmorgen nur wenig Überzeugungsarbeit, um unseren Jüngsten zur Mithilfe bei den Vorbereitungen für unser heutiges Delphin- Treffen zu motivieren. Das Eindecken der Tische läuft ihm locker von der Hand, so dass Nicole und ich uns um Deko, Kaffee, Technik etc. kümmern konnten - so macht es wirklich Spaß! Unser Vereinskamerad Christoph und seine Frau Conny kümmern sich derweil noch um eine defekte Lampe und sorgen dafür, dass der Vereinsraum wieder in gewohnter Weise zur Verfügung steht! Herzlichen Dank dafür!

Gegen kurz nach 15 Uhr können wir dann mit unserem Treffen beginnen. Im Rahmen unserer einleitenden Worten sprechen wir allen treuen Delphinliebhabern unseren aufrichtigen Dank aus, auch denjenigen, die Ihr Schiff, aus welchen Gründen auch immer, abgeben mussten und trotzdem gekommen sind (kaum einer gibt seinen Delphin freiwillig her!). Wir haben uns auch sehr über neue Delphin-Liebhaber gefreut, die wir auf diesem Wege herzlich willkommen heißen.

Das mittlerweile traditionelle Kuchenbuffet ist dieses Jahr wieder äußerst vielfältig und opulent ausgefallen - herzlichen Dank dafür! Unser Dank gilt auch den fleißigen Helfern beim Abwasch und beim "Rückbau" des Raumes, sowie Jens, der sich wieder einmal zuverlässig um die Getränke gekümmert hat!

Unsere kleine Vortragsreihe starte ich mit aktuellen Infos zu Verkäufen von Delphinen, unserem Besuch bei der "Boot" und einem kurzen Bericht über den Tausch unseres Wellenlagers.

Nach einer wohlverdienten Kaffeepause mit dem Verzehr der kulinarischen Köstlichkeiten des Kuchenbuffets, präsentiert Burkhardt ("Globetrotter", Baunummer 32) in seinem äußerst kurzweilig vorgetragenen Beitrag über seine Vorgehensweise bei der Instandsetzung seines Laufdecks. Hierbei handelt es sich um eine respektable und eigenhändig durchgeführte Reparatur, deren Notwendigkeit in dem durch Nässe weich gewordenen Laminat begründet liegt. Die von Burkhardt eindrücklich beschriebenen Maßnahmen erfordern handwerkliches Geschick im Allgemeinen und eine ruhige Hand im Umgang mit dem Fein Multitool im Speziellen. Beides ist ganz offensichtlich hier vorhanden, was sich anhand der eindrucksvollen Bilder zweifelsfrei belegen lässt. Dieses Thema stieß nach Verkündung der Agenda bereits im Vorfeld auf Interesse und bewog Mitglieder aus unserem Verein, die sich mit Engagement um unser Vereinsschiff "Damian" (Baunummer 5) kümmern, an dem Treffen teilzunehmen.

Im Anschluss daran berichtet Anselm ("Sanssouci", Baunummer 27) von seiner Tour in den Norden unseres Nachbarlandes Dänemark. Sein beeindruckendes Bildmaterial vom Mariager- und Limfjord, die in zum Teil malerische Landschaften eingebettet sind, machen in Verbindung mit Anselms authentischer Art der Präsentation, Lust auf eben solch ein Abenteuer. Nicole und ich sind uns einig: Wir überlegen nicht ob wir dort hin fahren werden, sondern lediglich wann!

Lieber Anselm, lieber Burkhardt: Herzlichen Dank für Eure Vorträge, denen es weder an substanziellen noch an spannenden Inhalten mangelte!!

Den offiziellen Teil unseres Treffens runden wir mit einem gemeinsamen Gang durch die Halle 1 unseres Vereins ab. Denn, wie ich zu Beginn der Vorstellung der Agenda bereits andeutete, handelt es sich in unserem Verein um die weltweit größte Ansammlung von Delphinen! Nicht ohne Stolz können wir fünf Exemplare hier und heute bei uns in der Halle 1 des SVE präsentieren.

Unser Treffen der Delphin-Liebhaber endet gegen 19 Uhr. Einige haben noch einen weiten Heimweg vor sich. Wir danken Allen, die dabei gewesen sind und auch denjenigen die eine weite Anfahrt, wie Lippstadt, Cuxhaven, Nordstrand oder auch Lübeck auf sich genommen haben. Alle die dabei sein wollten aber nicht konnten,  können nächstes Jahr wieder die Chance ergreifen. Denn: Nicole und ich haben uns wirklich sehr über Euren Zuspruch und die unglaublich entspannte Atmosphäre sowie die anregenden und informativen Gespräche gefreut! Das ist Ansporn genug, um das nächste Treffen in 2025 zu initiieren!

Eure Nicole und Axel ("Hanna", Baunummer 9).

Wintertreffen der Delphin-Liebhaber 2024

 

Ob GFK oder Stahl: Egal!

Wir treffen uns wieder in den Räumen des Seglervereins Elmshorn (SVE)! Hier die Daten:

Datum:                 Samstag, den 10. Februar 2024
Beginn ist :            15 Uhr
Veranstaltungsort:    Vereinshaus des SVE
Adresse:              Wisch 20, 25336 Elmshorn
„Notfallnummer“     0176 – 325 38 98 7
E-Mail:                axelbreuer@gmx.de

Wir haben für unser Treffen folgende Programmpunkte vorgesehen:

  1. Begrüßung durch Nicole und Axel Breuer
  2. Aktuelles („neu dabei“, Verkäufe, etc.)
  3. Boot 2024“ – ein ungebrochener Trend
  4. Stahldelphin – Baunummer 40 – „Holnis“
  5. Kurzer Bericht von der Hanna-Crew über den Tausch des Wellenlagers
  6. Kaffeepause mit Kuchenbuffet
  7. Burckhard Wöhl:„Ausbesserungen am Laufdeck“
  8. Anselm Werthschulte: „Reisebericht: Mariager Fjord und Limfjord“
  9. Gang durch die Bootshalledes SVE
  10. Offener Erfahrungsaustausch - geselliges Zusammensein

Wer noch gerne dabei sein möchte, kann gerne kommen. Um Anmeldung wird jedoch gebeten (Kontaktdaten s.o.)!

Wir freuen uns auf Euch,

bis dahin,

Nicole und Axel ("Hanna" - Baunummer 9)

 

Baunummer 809 – „Amphitrite“ zu kaufen!

Liebe Delphinfreundinnen und - Freunde,

den Grund für meinen Wunsch, mich von meinem Delphin 80
"Amphitrite" zu trennen, nennt man wohl "aus Altergründen".

Es würde mich sehr freuen, wenn sie weiter in gute Hände
käme.

Viele Grüße
Bodo Giese

01724061093
bodo.giese@web.de

Hier geht es zum Steckbrief der "Amphitrite": Baunummer 809 – Amphitrite

Winterlager 2023/2024: Es ist geschafft!

17.10.2023, SVE 

Malerisch liegt der Hafen des SVE in der Elbmarsch bei gleißender Abendsonne. Das Herbstwetter meint es heute gut mit uns, denn die Tage zuvor waren von starkem Regen, Westwind und kühlen Temperaturen geprägt.

Der regelmäßige Blick auf die Wetter-App sowie die Wasserstandsvorhersagen des BSH ist zu dieser Jahreszeit obligatorisch! So nehmen wir zur Kenntnis, dass sich gegen Ende der Woche eine Ostwindlage durchsetzt, was für mehrere Tage zu niedrigen Wasserständen an der Elbe und der Krückau führt. Gleichzeitig sollte man den Slipbetrieb bei uns im Hafen im Blick haben, um zu wissen, wann man an der Reihe ist, und, um sich möglichst rechtzeitig in die Liste fürs Slippen einzutragen. Heute Abend müssen wir die Chance ergreifen, denn so wie es aussieht, wird der niedrige Wasserstand ein paar Tage anhalten.

Nachdem wir unseren Slipwagen ins Wasser gelassen haben, manövrieren wir unser Schiff auf den Wagen und positionieren es so, dass sich die Rungen am hinteren Rand der vorderen Fenster befinden. Mit vier Leinen fixieren wir das Schiff an den Rungen und dann geht es auch schon aufwärts. Oben vor der Halle lasse ich bei laufender Maschine noch schnell das seeseitige Kühlwasser ab und fülle verdünnten Frostschutz über den Wasserfilter nach. Auch unsere Toilette spüle ich mit Frostschutz durch. Die Kugelventile drehe ich auf 45°. Dann mache ich mich mit dem Hochdruckreiniger an das Reinigen des Unterwasserschiffes. Wir sind sehr erleichtert, dass dieses frei von Pocken oder gar Muscheln ist. Im Anschluss kommt dann unsere Hanna in der Halle auf ihren Platz. Die Winterarbeiten können beginnen. Es gibt dieses Jahr einiges zu tun: So muss ich z.B. das Sternlage der Antriebswelle und den Rutscher der Mastschiene erneuern, mich um das verdammte Dampferlicht kümmern uvm.

Rückführung 2023 – Teil 2

08.09.2023, Stadthafen Rendsburg - Gieselau Schleuse

Wieder erleiden wir Schiffbruch mit der Bahn: Für unsere Zugverbindung von Elmshorn nach Rendsburg kommt erst die Meldung "Reparatur am Zug", schließlich heißt es "Fahrt entfällt". Das tun wir uns nicht mehr an und stiegen um aufs Auto. Wir kommen gut durch, beladen unser Schiff und legen sofort ab, denn wir wollen noch vor Sonnenuntergang an der Gieselauschleuse sein.

Wir passieren die historische Eisenbahnbrücke mit der neu gebauten Schwebefähre. Schön, diese wieder nach dem Unfall im Jahr 2016 in Betrieb zu sehen.

Als wir ca. 1,5 Seemeilen vor der Lotsenstation Rüsterbergen sind, können wir auf Höhe der Lotsenstation ein Segelboot unter Motor beobachten, dass plötzlich seinen Kurs nach Backbord ändert und seine Fock ausrollte. Ein Stück weiter dahinter nimmt ein Lotsenboot, dass gerade bei einem Frachter längsseits gegangen war, Kurs auf dieses Sportboot. Auch wenn es von uns aus noch weit weg ist und Details nicht erkennbar sind, wird klar, dass das Sportboot Probleme hat. Ein weiteres Sportboot, eine X-Yacht, befindet sich zufälligerweise auch gerade auf Höhe der Lotsenstation und ändert ebenfalls seinen Kurs in Richtung des Havaristen. Kurz bevor wir die Stelle erreichen, ist bereits eine Schleppleine von der X zum Havaristen ausgebracht und die X schleppt das ca. 40 Fuß große Segelboot ab. Dass wäre sonst unser Job gewesen, wenn wir zuerst dort gewesen wären. Mit ungefähr 2,5 Knoten überholen wir den Schleppverband und sind gespannt, wo wir diesen wiedersehen.

Als wir vor der Gieselauschleuse fest gemacht haben, kommt, wie vermutet, der Schleppverband herein und der Havarist macht gegenüber am Steg fest. Die X-Yacht hingegen fährt weiter.

Hinter uns am Steg liegt eine "Trintella" aus Glückstadt. Die Eigner sind vom SVG und wir werden uns nächstes Wochenende wiedersehen, denn unser Verein und der SVG feiern zusammen das sog. "Absegeln". Damit wird im Prinzip das Ende der Segelsaison eingeleitet.

09.09.2023, Gieselau Schleuse - Ankern in der Ostemündung

Gegen 8 Uhr starten wir den Motor und brechen zur Schleuse in Brunsbüttel auf. Um kurz nach 12 Uhr fahren wir nach ca. 20 Minuten Wartezeit in die Schleuse. Und nach weiteren 20 Minuten öffnet sich das Schleusentor zur Elbe. Wir nehmen Kurs auf die Ostemündung. Ungefähr 2 Stunden vor Niedrigwasser nähern wir uns vorsichtig dem der Oste vorgelagerten Osteriff. Da das Waser noch 2 Stunden abläuft, wollen wir an dieser Stelle keinesfalls festkommen. Mit mindestens 1 Meter Wasser unterm Kiel kommen wir aber gut durch und fahren den Anker im südlichen Bereich der Ostemündung ein. Unseren Ankerplatz haben wir so ausgewählt, dass wir bei Niedrigwasser noch ca. 0,7 Meter unterm Kiel haben. Für die Berechnung der Länge der Ankerkette berücksichtigen wir noch drei Meter Tidenhub. Wir haben schon sehr oft in der tidenabhängigen Elbe geankert und nie Probleme mit der wechselnden Strömungsrichtung gehabt.

Man liegt hier in der Ostemündung auch bei Hochwasser sehr geschützt. Wir genießen die wunderschöne Natur und das sommerliche Wetter, das zum Baden einlädt. Von hier aus hat man eine weiten Blick auf die Elbe bis zur Brunsbütteler Schleuse und den rechts daneben liegenden Industrieanlagen, wie das neue LNG-Terminal, das im Stilllegungs- und Abbauverfahren befindliche KKW Brunsbüttel sowie auf einen ganzen Wald von Windkraftanlagen. Dem ganzen optisch vorgelagert das Osteriff mit freiliegenden Sandbänken, auf denen es sich Seehunde gemütlich gemacht haben. Es ist schon eine krasser Mix aus Natur und Industrie!

Wegen der Strömung lassen wir für eine sorgloses Badevergnügen einen Fender an einer langen Leine hinten am Heck ins Wasser. So stark ist die Strömung aber letztendlich gar nicht, das hatten wir schon deutlich schlimmer. Das Wasser ist hier 22 Grad warm, so dass wir es lange in der Oste aushalten können. Mit SUP und Schlauchboot fahren wir am Nachmittag zur nahegelegenen Sandbank, die bei Niedrigwasser komplett frei liegt. An der östlichen Seite der Sandbank hat sich ein kleiner steiler Hang zur Oste hin gebildet. Von hier aus kann man herrlich ins Wasser springen kann.

Am Abend legen sich zwei große Katamarane neben uns. Wir erleben schließlich einen traumhaften Sonnenuntergang und die Nacht über liegen wir hier so ruhig, wie in Abrahams Schoß.

10.09.2023, Ankern in der Ostemündung - SVE

Gegen 8 Uhr hole ich die Ankerkette ein und wir nehmen Kurs auf die Krückaumündung. Gut 1,5 Meilen hinter dem Krückausperrwerk sichten wir einen Seehund auf der Au (auf dem Bild gerade eben zu erkennen). Mein Kommentar vom Ruder aus: "Die Seehunde werden auch langsam zur Plage!" Ich ernte wütende Blicke (war nur Spaß!). Wir erreichen unseren Heimathafen gegen Mittag.

Dieser zweite Teil der Überführung hat mit dem Ankerplatz in der Ostemündung mit einem absoluten Highlight geendet. Das werden wir ganz sicher wiederholen !

 



Segeltörn 1. Mai

Vorab: Dass unsere "Hanna" nach dem Winterschlaf in diesem Glanz erstrahlt (siehe Titelbild), ist das alleinige Werk meiner Frau, die sich an so manchem Wochenende im Winter aufgerafft hat, um sich in der nasskalten Halle mit Hingabe und der leichten Neigung zur Perfektion an das Anschleifen und Lackieren der vielen Holzflächen sowie an das Polieren und Versiegeln des Schiffsrumpfes gemacht hat.

28.04.2023; Marina Minde

Die Fahrt mit dem Auto nach Marina Minde war heute etwas nervig - sehr viel Verkehr und Staus, so z. B. vor der Rader Hochbrücke. Als wir über die Grenze nach Dänemark fuhren, und uns in Sicherheit wogen, wurden wir von einem Stau in Dänemark, kurz vor unserem Ziel überrascht. Bestimmt einen Kilometer vor dem kleinen Ort Overby fahren wir direkt auf ein Stauende zu. In der Ortschaft wurde eine Baustelle mit Ampel eingerichtet - super das Ganze kostet und weitere 15 Minuten, nicht tragisch, aber es zerrt an den Nerven!

In Marina Minde angekommen, beladen wir das Schiff, bauen wegen des einsetzenden Regens kurzentschlossen die Kuchenbude auf und verbringen den Abend und auch die Nacht, anstatt vor Anker, hier in Marina Minde.

29.04.2023; Marina Minde - Høruphav Havn

Morgens noch bedeck - später aufklarend und wir segeln am Vormittag mit achterlichem Wind nach Høruphav Havn - traumhaft! Die Sonne scheint, toller Segelwind, später nach Kursänderung in der Sonderburg Bucht fahren wir 6 Knoten und mehr.

In Høruphav Havn suchen wir uns eine Box mit einer weiteren freien Box daneben. Wir erwarten heute Nachmittag unsere Freund aus der Schlei. Ich gehe eine Runde joggen und genieße die wunderschöne Natur entlang des Wassers und dann zurück durch den angrenzenden Wald.

Obwohl es abends beim Grillen noch ganz schön frisch ist, wird es ein geselliger Abend - viel los ist im Hafen aber nicht. Viele bleiben auch einfach auf Grund der Temperaturen an Bord.

30.04.2023; Høruphav Havn - Langballigau

Am späten Vormittag, nach einem gemeinsamen Frühstück brechen wir auf mit Kurs auf Langballigau. Wir ziehen uns ohne Motor aus der Box Segeln mit ausgerollter Fock aus dem Hafen. Später haben wir mit extrem wechselnden Winden zu tun. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich das schonmal so krasse erlebt habe. Auf der Sonderbug Bucht kommt der Wind mal aus Nordwest, dann plötzlich aus Südwest, Mal mit 1 bis 2 Beaufort, mal mit 4 bis 5. Schließlich schläft der Wind ein und wir motoren nach Langballigau. Wir legen uns wieder in die selbe Box, wie letztes Wochenende. Auch hier raffe ich mich auf und steige in meine Sportklamotten - entlang der Förde bis zum "Imbiss Strandgut", dort geht es dann eine für mich sehr herausfordernde Steigung hinauf zur Straße. Ich bin kurz davor zu pausieren, schaffe es aber gerade so, durchzuhalten. Oben angekommen, habe ich einen sehr schönen Blick auf die Flensburger Förde - davon musste ich einfach ein Foto machen. Schließlich laufe ich durch Niederung der Langballigau zurück zum Hafen - auch wirklich eine wunderschöne Tour!

Wir können den kleinen Hafen Langballigau mittlerweile wirklich empfehlen - es ist ein von Tourismus geprägter Ort mit sehr abwechslungsreicher Gastronomie, man hat einen tollen Blick auf den Hafen oder auch auf die Flensburger Förde. Dieser Hafen stellt halt ein Kontrastprogramm zum Ankern dar, wo wir üblicherweise gerne die Stille, die Natur und diesen wunderschöne Blick aufs Wasser genießen.

01.05.2023, Langballigau - Marina Minde

Wir segeln mit halben Wind zurück nach Marina Minde und fahren dann schon wegen häuslicher Verpflichtungen gegen Mittag nach Hause.



Baunummer 45 – „Adelante“ zu kaufen! -VERKAUFT!

Der Verkauf erfolgt auf VB!

Kontakt:

Matthias Rühmkorf
0172 54 16 848

Dieser Delphin 66 wird aus erster Hand abgegeben. Der Verkauf erfolgt aus gesundheitlichen und altersbedingten Gründen.

Rumpf und Deck wurden 1977 von der Werft Fiberglas Technik, Neu Wulmsdorf geliefert. Der Rumpf ist 12 cm höher als der Serienbau.

Rumpf und Deck des Bootes sind aus GFK. Das Gelcoat ist original und nicht überlackiert.

Mast, Baum und Rollfock aus Aluminium.

Der Ausbau erfolgte in Teak mit vielen Besonderheiten.

Motor: 3 Zylinder Nanni-Diesel, 29 PS

Liegeplatz: HYG Wedel

Weiter Infos über direkten Kontakt.

Spannende Manöver!

23.07.2022, Apenrade - Barsø

Unser Liegeplatznachbar will heute alleine mit seiner jüngeren Tochter weiter nach Barsø segeln, seine Frau und seine ältere Tochter gehen von Bord. Wir entschließen uns, auch dort hin zu fahren und Sonntag erst weiter Richtung Norden. Der Wind kommt günstiger Weise aus Westen. Wir liegen in Apenrade ganz außen, also ideal, um ohne Motor aus dem Hafen zu fahren. Wir ziehen uns aus der Box und ich drücke unseren Bug Richtung Ausfahrt. Dann rollen wir die Fock aus und segeln hinaus auf den Aabenraa Fjord. Später setzen wir noch das Groß. Unsere Hanna beschleunigt auf teilweise über 6 Knoten - so macht das Spaß!

Barsø ist ein kleiner, entzückender Naturhafen. Dort liegen zwei Segelschiffe: Eine Däne und unser Liegeplatznachbar mit seinem Zweimaster. Unser Jüngster geht mit den Beiden über zwei Stunden auf Entdeckungstour - großartig! Nicole und ich erkunden derweil die Umgebung (ohne viel zu lufen). Es gibt ein kleines Cafe mit dem Namen "Bar*s Kaffehus". Hier gibt es leckeres Eis und selbstgemachten Kuchen. Auch Bier und Wein wird angeboten.

Abends sitzen wir noch bis spät in die Nach zusammen. Wir werden dann Zeugen eines besonderen Schauspiels: Hinter der Anhöhe der kleinen Insel Barsø hören und sehen wir wenig später, wie ein großer Militärhubschrauber emporsteigt.

Wir werfen einen Blick auf die Marine Traffic App. Dort sind viele Signale von Militärschiffen zu sehen, die sich in dem nördlich der Insel Barsø abgesteckten Sperrgebiet zu einem Manöver zusammengefunden haben. Auch das Signal des Militärhubschraubers lässt sich auf der App verfolgen. Das Muster des aufgezeichneten AIS-Signals ist fast deckungsgleich mit der Kennzeichnung der beiden, sich überlappenden Sperrgebiete und  lässt auf einen Patrouilleflug, schließen. Wir sind tatsächlich Vorgestern durch dieses Gebiet hindurch gefahren. dass

Gegen 22:30 Uhr, es ist bereits dunkel, fliegt das riesige Monstrum fast über unsere Köpfe hinweg. Nicht nur unsere Kinder sind beeindruckt von diesem Spektakel. Freundlicherweise ist das Manöver gegen Mitternacht beendet.

24.07.2022, Barsø - Ankern bei Fænø

Wir wollen weiter Richtung Norden. Wir umrunden die Insel Barsø nördlich, also dort, wo gestern noch die Manöver stattgefunden haben. Nichts davon ist jetzt mehr davon zu sehen. Nördlich der Insel Brandø setzen wir die Segel. Der Wind kommt achterlich und nimmt deutlich zu. Wir segeln "Schmetterling " (Großsegel auf Backbord, Fock auf Steuerbord) und laufen teilweise über 7 Knoten. Wir sind heilfroh, dass wir unser Unterwasserschiff von den lästigen Seepocken befreit haben. Auf Höhe der Middelfart Marina bergen die Segel ab und suchen uns einen Ankerplatz in der gut besuchten Bucht, östlich der Insel Fænø.

25.07.2022, Ankern bei Fænø - Vejle Lystbådehavn

Heute ist frühes Aufstehen angesagt. Unser nächstes Ziel ist Vejle und wir hoffen, dass wir noch vor dem vorhergesagten Gewitter dort ankommen. Gegen 7 Uhr lichten wir den Anker und nehmen unter Motor Kurs auf Vejle. Der Vejle Fjord ist lang aber auch sehr schön. Nach knapp vier Stunden laufen wir in den großen Hafen von Vejle ein. Wir haben Glück und bekommen gleich ganz vorne, ganz außen am Steg einen Liegeplatz. So haben wir zumindest Sicht auf den Fjord und auf die große Autobahnbrücke. Später kommen unsere Freunde aus Fahrdorf hinzu. Unser Plan für morgen ist ein Besuch im Legoland in Billund. Unsere Kinder sollen es auch mal gut haben!

Der Sportboothafen von Vejle ist ziemlich groß und wurde vor Jahren umgebaut. Am Hafenkopf sind zum Teil imposante Gebäude entstanden. Besonders markant ist der wellenförmige Wohnkomplex Bølgen auf der nördlichen Seite des Hafenkopfes. Eine Besonderheit in diesem Hafen ist auch dieStromversorgung für Gäste: Der Strom ist zwar im Liegegeld inkludiert, allerdings steht dafür an den Stromsäulen exakt nur ein Anschluss zur Verfügung. Die anderen Anschlüsse sind für die Festlieger reserviert. An unserer Säule steht uns dann erschwerend nur ein roter Starkstromanschluss zur Verfügung. Einen geeigneten Adapter dafür haben wir natürlich nicht. Wir verlängern unser Kabel schließlich so weit, dass wir uns bei unseren Freunden dranhängen können.

26.07.2022, Hafentag im "Vejle Lystbådehavn"

Zur unserer großen Freude unserer Kinder geht es heute also ins Legoland. Dafür starten wir um 9 Uhr zu Fuß zur Busstation. Ich nutze unseren kleinen Roller, um meinen Fuß zu schonen. Wir nehmen den Bus Nr. 143 und ist planmäßig 43 Minuten unterwegs. Als wir im Bus bezahlen wollen, funktioniert die Kasse nicht, wir brauchen Nichts bezahlen - genial! Die Fahrt nach Billund dauert dann doch deutlich länger, da wir offensichtlich nicht die Einzigen sind, die heute ins Legoland wollen. Vor dem Kreisel, von dem man zum Legoland abbiegt, stehen wir bestimmt eine halbe Stunde. Als wir dann am Eingang zum Legoland aussteigen, ahnen wir schon, was auf uns zu kommt: Menschenmassen auf dem Platz vor dem Eingang und Menschenmassen, die aus allen Richtung dort hin strömen. Es wird dann im Legoland unglaublich voll. Egal was wir unternehmen wollen, eine Stunde oder länger müssten wir dort anstehen. Unsere Kinder schaffen gerade einmal zwei Fahrgeschäfte, das sehr ärgerlich,; dafür ist der Eintritt einfach zu teuer. Die Enttäuschung ist nachvollziehbar. Wir machen trotzdem das Beste draus, es gibt ja eine Menge zu gucken. Mein Gesamtperformance ist durch das Antibiotikum nach wie vor reduziert. Die Phase der Rekonvaleszenz dauert leider fort, eine Restitution noch nicht in Sicht.

Abends gehen wir dann in Vejle zum Italiener "L'angolo Italiano" - dort gibt es wirklich leckere Pizza und auch Bruscetta.