26.09.2029, Marina Minde - Glücksburg
Heute ist Samstag und wir freuen uns auf eine kleine letzte "Ausfahrt" mit unserer Hanna. Gegen Mittag sind wir in Marina Minde und und tatsächlich lässt sich die Sonne blicken! Da heute Nacht der Wind von West nach Ost drehen soll, sehen wir von einer Ankernacht ab und fahren stattdessen nach Glücksburg in den Yachthafen des FSC, wo wir im nördlichen Teil eine freie Box mit Sicht auf die Förde anlaufen.
Am frühen Nachmittag packen wir unsere Falträder aus und fahren nach Glücksburg, um im "Café am Schloss" einzukehren. Es ist nicht das erste Mal dieses Jahr und wir finden es einfach immer wieder schön hier! Bei gutem Wetter sitzt man sehr gut draußen im Außenbereich und genießt bei einem Stück leckerer Torte mit einem frisch aufgebrühten Kaffee das gemütliche Ambiente am Schlosspark Glücksburg.
Im Anschluss fahren wir in den östlichen Teil von Glücksburg, wo die Tochter eines guten Freundes ihr neues Zu Hause gefunden hat. Wirklich wunderschön, Glücksburg ist eine lebenswerte Stadt!
Den Abend verbringen wir an Bord und genießen die herbstliche Abendsonne mit traumhaftem Blick auf die Flensburger Förde. Ein kleines Quäntchen Wehmut schwingt dabei mit, denn es wird der letzte Abend an Bord dieser Art für die Segelsaison 2026 sein.
27.09.2029, Glücksburg - Marina Minde
Als wir morgens gegen 7 Uhr aufstehen, ist es draußen unglaublich nass, als ob es heftig geregnet hätte. Gut, dass wir die Kuchenbude gestern Abend noch aufgebaut hatten.
Bevor wir wieder Richtung Marina Minde ablegen, gehen wir noch einmal den Schwimmsteg entlang, der in einem großen Bogen zum Hafenmeisterbüro führt. Die aufgehende Sonne, dass spiegelglatte Wasser um den Schwimmsteg, unglaublich idyllisch!
Gegen halb elf legen wir dann ab. Der Wind brist enorm auf, in Böen 6 aus Ost. Wir rollen die Fock aus und segeln hoch am Wind Richtung Marina Minde. Wir erreichen knapp über 6 Knoten. Meine Befürchtung, dass das Unterwasserschiff stark bewachsen sein könnte, weil wir seit Wochen unsere Hanna nicht bewegt haben, scheint sich möglicherweise nicht zu bewahrheiten. Letzte Gewissheit werden wir aber in gut zwei Wochen beim Kranen bekommen.
Da wir am kommenden Wochenende nicht zum Schiff fahren können, treffen wir bereits erste Maßnahmen, für das bevorstehende Abriggen. Wir ziehen die Latten aus den Lattentaschen und schlagen das Großsegel ab. Das Schlauchboot und das SUP kommen auch schon von Bord. Es ist eine kleine Herausforderung, das Ganze im Auto unterzubringen, insbesondere die ewig langen Latten. Sie passen gerade mal, mit einem großen Bogen, eingekeilt zwischen Fußraum des Beifahrersitzes und der Heckscheibe, in Nicoles Firmenwagen.
Auf der Rückfahrt nach Hause machen wir zum gebührenden Abschluss des versöhnlichen Saisonabschlusses einen Zwischenstopp im "Cristas Café" bei Wanderup. Krass leckere Torte!!
Der nächste Beitrag wird dann auch schon das Kranen und Einlagern unserer Hanna ins Winterlager sein.




