Ein Hafen am Fuße einer Burg

30.07.2016
Wir machen uns gegen 8:20 auf den Weg, weiter Richtung Norden/Osten. Wir planen "Vordingborg Nordhavn" anzulaufen. Nachdem wir aus dem Hafen motoren, setzen wir zügig die Segel. Der wiedermal sehr achterliche Kurs nervt, die Welle tut ihr Übriges. Erst als wir in das Smålandsvarvandet einschwenken, wird es besser. Dann nimmt sogar auch noch der Wind etwas zu - und schon macht es wieder Spass! Wir fahren teilweise 7,5 Knoten durch das Wasser - über Grund sogar 8,5. Wir sind ehrlich: Wir haben Strömung in Fahrtrichtung.

20160730_140035Wir nähern uns der Eisenbahnbrücke, die über das Smålandsvarvandet führt. Die "Masnedsund Bridge" ist dauerhaft geschlossen, so dass wir die südliche Brücke unterfahren. Um "Vordingborg Nordhavn" anzufahren, ohne große Umwege in Kauf zu nehmen, müssen wir flache Gewässer queren. Mutig wie wir sind, schwenken wir direkt nach der Brücke Richtung Norden. Dort sind Wassertiefen von nicht viel mehr als 2 m vorhanden. Die Qualitäten des Delphin kommen an dieser Stelle voll zum Tragen: Der geringe Tiefgang von 1,10 m erhöht nur geringfügig unseren Puls.

 

 

 

20160730_160453Der Hafen liegt sehr geschützt: und es gibt WLAN!

 

 

 

20160730_172213Der Hafen liegt direkt am Fuße einer Burg, dessen Ruinen noch erhalten sind - wirklich beeindruckend.

 

 

 

 

 

 

20160730_172442Besteigt man die Anlage der Burg hat man einen traumhaften Blick auf den Hafen und das Smålandsvarvandet. Piet ist auch sehr beeindruckt, vor Allem weil wir ihm davon erzählen, dass hier einmal Ritter gekämpft haben.

 

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Rustikal ist auch mal schön.

29.07.2016
Wir verlassen erst gegen 10:15 den Hafen von Bagenkop. Zum einen, weil noch berufliche Dinge geklärt werden müssen, zum anderen, weil wir noch mal etwas genauer aufs Wetter schauen müssen - Gewitterneigeung? Ja, laut DWD.
Das Niederschlagsradar sieht aber gut aus. Wir motoren aus dem Hafen und werden mit einer steilen Welle direkt von vorne konfrontiert. Wir setzen Segel und binden sogar ein Reff ein. Das schültteln wir aber nach kurzer Zeit wieder raus.
Wir umrunden die Südspitze von Langeland und queren später das Hauptfahrwasser - eine Art Autobahn für Containerschiffe und Frachter.

DSC_0004Der Wind nimmt später weiter ab und wir motoren.
Da wir Piet nicht allzuviele Stunden auf dem Wasser zumuten wollen, entscheiden wir uns Onsevig anzulaufen. Ein kleiner und von der Anmutung her eher rustikal daherkommender Hafen.

 

DSC_0012Eine hohe Mauer verwehrt den Blick auf das Wasser.

 

 

 

 

 

 

 

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Die Sanitäranlagen stellen sich als Mutprobe dar. Aber, die Lage ist ganz hübsch - wir bleiben.

 

 

 

 

 

 

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Am Abend erleben wir sogar noch einen schönen Sonnenuntergang.

 

 

 

Endlich kann es losgehen!

28.07.2016
DSC_0177Kaum vorstellbar, aber wir sind tatsächlich zu unserem langersehnten Sommertörn 2016 aufgebrochen. Seite Wochen, nein, seit Montaten (na, gut, eigentlich seit letztem Sommer 2015) haben wir auf diesen Tag hingearbeitet.

 

 

DSC_0151Nachdem wir die Hanna tags zuvor vollgeladen haben sind wir nun gestern nach Bagenkop aufgebrochen.

 

 

 

DSC_0163Um 7:50 binden wir die Hanna von ihrem Platz in Marina Minde los. Der Wind kommt aus für uns günstigen Richtungen, leider zu schwach - also Motor an.

 

 

 

 

 

DSC_0180Der Motor wird dann auch erst wieder ausgemacht, als wir um 14:30 Uhr in den noch recht  leeren Hafen von Bagenkop einlaufen und fest machen. Es ist ein Traumwetter.

 

 

 

 

 

DSC_0191Wenig später trifft noch ein Vereinskamerad ein ...

 

 

 

 

DSC_0196....und wir verbringen einen redseeligen Abend am Grill mit toller Aussicht auf die Ostsee.

 

 

 

 

Ein toller Start in den Urlaub!DSC_0207

 

 

 

     

 

Überführung „Hanna“ 2016

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Es weht ein Nord-West mit Stärke 5, ziemlich kalt, teilweise gibt es auch sonnige Abschnitte.

14:20 - Wir legen im SVE ab und motoren die Krückau hinunter. Bereits nach kurzer Zeit begegnen uns erste Segelboote, ohne Mast.

15:30 - Wir passieren das Krückausperrwerk. Die Elbe ist dank der Windrichtung ruhig. Das soll sich erst später ändern. Wir lassen die Rhinplate auf Steuerbord und fahren auf dem  roten Tonnenstrich.

Es kommt Schiffsverkehr von allen Seiten: von vorne und hinten Containerschiffe und Frachter; von Backbord und Steuerbord jeweils Fähren. Der Wind nimmt deutlich zu, in Böen auf 7 Bft.

Ab Brokdorf, wo die Elbe westwärts schwenkt, nimmt die Welle deutlich zu. Unsere "Hanna" läßt den einen oder anderen Wassertropfen rüber. Der Mann an der Pinne hat zunehmend mit Kälte zu kämpfen.

Wir erfahren, dass ausgerechnet heute die Schleusen bestreikt werden sollen - wir freuen uns!

18:15 - Wir erreichen die Einfahrt zur Schleuse von Brunsbüttel. Bei Wind-gegen-Welle-Bedingungen halten wir die Stellung. Die "Hanna" schaukelt 20160420_190033enorm - wir müssen uns festhalten, um nicht über Bord zu gehen. Unser 3-jähriger Sohn Piet schläft glücklicherweise. Nach 40 Minuten können wir endlich in die Schleuse fahren. Wir sind die Einzigen. Meine Frau nutzt die Zeit während des Schleusens zum Reinigen des Wasserpasses - Zeit ist halt ein knappes Gut!
Wir machen schließlich im Brunsbütteler Hafen fest und vom Hafenmeister erfahren wir, dass nur die Berufsschiffahrt bestreikt wird und das Schleusenpersonal nicht direkt betroffen ist - was für ein Glück!

21.04.2016
Der nächste Morgen ist traumhaft - Sonne, kaum Wind. Wir stehen um 6:30 auf. Als ich 20160421_071035an Deck gehe und auf den Backskistendeckel steige, rutsche ich aus, kann mich aber gerade noch festhalten - Eis an Deck! Damit hatte ich nicht gerechnet.
Nach unserem obligatorischen Kaffee werfen wir die Leinen los - Piet schläft noch.

07:10 - Wir legen in Brunsbüttel ab. Es ist ein Traum: Sonne, fast windstill! Dank Pinnenpilot können wir in IMG_0563Ruhe unser Frühstück genießen.

Womit wir jedoch nicht gerechnet hatten, das es auch Verkehr quer zum Kanal gibt. Es hat nicht viel gefehlt und wir hätten zu spät reagiert.

15:45 - Wir fahren ohne nenneswerte Wartezeit in die Schleuse von Kiel-Holtenau. Der Wind hat beachtlich zugenommen. Er schiebt uns achterlich kommend gewaltig in die Schleusenkammer, so dass wir mit Rückwärtsgang anlegen. Unter Motor fahren wir schließlich nach Schilksee. Als wir den  Leuchtturm Friedrichsort umrunden, treffen uns schwere Böen, so dass wir die zuvor als Unterstützung gesetzte Fock wieder einrollen. Es ist empfindlich kalt.

17:06 - Wir machen im Olympiahafen fest. Es gibt Spargel.

22.04.2016
07:30 - Der Morgen beginnt mit dem Erarbeiten der Wetterlage. Piets Patenonkel versorgt uns mit sorgfältig aufbereiteten Wetterdaten. Es sind für vormittags starke Böen vorhergesagt, so dass wir erst gegen Mittag aufbrechen.

10:30 - Leinen los Richtung Sønderborg Lystbådehavn. Auf der Ostsee steht eine nervige Welle, teilweise als Kreuzsee. Der Wind nimmt im weiteren Verlauf deutlich ab. Später motoren wir. Es ist zwar nur ca. 10°C warm (kalt) aber im Windschatten läßt es sich aushalten.

16:10 - Fest in Sønderborg Lystbådehavn. Piet darf sich auf dem Spielplatz austoben.

23.04.2016
08:45 - Morgens ist es teils sonnig, aber kalt. Wir legen a20160423_094729b. Der Wind bläst aus Nord-West mit 5 Bft, so dass wir nach Marina Minde kreuzen. Schönes Segeln, aber kalt!

12:00 - Wir machen an unserem Sommerliegeplatz in Marina Minde fest.

Erster Törn der „Hanna“ 2016

20160409_141703Die Vorbereitungen für den ersten Törn der Saison 2016 laufen. Noch ist viel Zeit, denn die "Hanna" liegt noch auf dem Trockenen. Um 16:28 Uhr legen wir ab. Endlich kann es losgehen.

 

 

20160409_165316Wir motoren die Krückau hinunter.

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Wir erreichen die Schwinge-Mündung um 18:30 Uhr.

 

 

 

20160409_184850... passieren wir schließlich die Autobrücke der L111.

 

 

 

 

 

 

 

20160409_190236Schließlich erreichen wir Stade ...

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... und machen an einem anderen Segler fest.

 

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Abends gehen wir mit Freunden und Segelfreunden aus unserem Verein in die Altstadt von Stade. Stade ist wirklich hübsch!

 

 

DSC_0132Am nächsten Tag segeln wir gemeinsam nach Glückstadt.