Vereinsraum des SVE, 10.02.2024, 15:00 Uhr
Es ist schön, wenn die (eigenen!) Kinder größer werden! So bedarf es am heutigen Samstagmorgen nur wenig Überzeugungsarbeit, um unseren Jüngsten zur Mithilfe bei den Vorbereitungen für unser heutiges Delphin- Treffen zu motivieren. Das Eindecken der Tische läuft ihm locker von der Hand, so dass Nicole und ich uns um Deko, Kaffee, Technik etc. kümmern konnten - so macht es wirklich Spaß! Unser Vereinskamerad Christoph und seine Frau Conny kümmern sich derweil noch um eine defekte Lampe und sorgen dafür, dass der Vereinsraum wieder in gewohnter Weise zur Verfügung steht! Herzlichen Dank dafür!
Gegen kurz nach 15 Uhr können wir dann mit unserem Treffen beginnen. Im Rahmen unserer einleitenden Worten sprechen wir allen treuen Delphinliebhabern unseren aufrichtigen Dank aus, auch denjenigen, die Ihr Schiff, aus welchen Gründen auch immer, abgeben mussten und trotzdem gekommen sind (kaum einer gibt seinen Delphin freiwillig her!). Wir haben uns auch sehr über neue Delphin-Liebhaber gefreut, die wir auf diesem Wege herzlich willkommen heißen.
Das mittlerweile traditionelle Kuchenbuffet ist dieses Jahr wieder äußerst vielfältig und opulent ausgefallen - herzlichen Dank dafür! Unser Dank gilt auch den fleißigen Helfern beim Abwasch und beim "Rückbau" des Raumes, sowie Jens, der sich wieder einmal zuverlässig um die Getränke gekümmert hat!
Unsere kleine Vortragsreihe starte ich mit aktuellen Infos zu Verkäufen von Delphinen, unserem Besuch bei der "Boot" und einem kurzen Bericht über den Tausch unseres Wellenlagers.
Nach einer wohlverdienten Kaffeepause mit dem Verzehr der kulinarischen Köstlichkeiten des Kuchenbuffets, präsentiert Burkhardt ("Globetrotter", Baunummer 32) in seinem äußerst kurzweilig vorgetragenen Beitrag über seine Vorgehensweise bei der Instandsetzung seines Laufdecks. Hierbei handelt es sich um eine respektable und eigenhändig durchgeführte Reparatur, deren Notwendigkeit in dem durch Nässe weich gewordenen Laminat begründet liegt. Die von Burkhardt eindrücklich beschriebenen Maßnahmen erfordern handwerkliches Geschick im Allgemeinen und eine ruhige Hand im Umgang mit dem Fein Multitool im Speziellen. Beides ist ganz offensichtlich hier vorhanden, was sich anhand der eindrucksvollen Bilder zweifelsfrei belegen lässt. Dieses Thema stieß nach Verkündung der Agenda bereits im Vorfeld auf Interesse und bewog Mitglieder aus unserem Verein, die sich mit Engagement um unser Vereinsschiff "Damian" (Baunummer 5) kümmern, an dem Treffen teilzunehmen.
Im Anschluss daran berichtet Anselm ("Sanssouci", Baunummer 27) von seiner Tour in den Norden unseres Nachbarlandes Dänemark. Sein beeindruckendes Bildmaterial vom Mariager- und Limfjord, die in zum Teil malerische Landschaften eingebettet sind, machen in Verbindung mit Anselms authentischer Art der Präsentation, Lust auf eben solch ein Abenteuer. Nicole und ich sind uns einig: Wir überlegen nicht ob wir dort hin fahren werden, sondern lediglich wann!
Lieber Anselm, lieber Burkhardt: Herzlichen Dank für Eure Vorträge, denen es weder an substanziellen noch an spannenden Inhalten mangelte!!
Den offiziellen Teil unseres Treffens runden wir mit einem gemeinsamen Gang durch die Halle 1 unseres Vereins ab. Denn, wie ich zu Beginn der Vorstellung der Agenda bereits andeutete, handelt es sich in unserem Verein um die weltweit größte Ansammlung von Delphinen! Nicht ohne Stolz können wir fünf Exemplare hier und heute bei uns in der Halle 1 des SVE präsentieren.
Unser Treffen der Delphin-Liebhaber endet gegen 19 Uhr. Einige haben noch einen weiten Heimweg vor sich. Wir danken Allen, die dabei gewesen sind und auch denjenigen die eine weite Anfahrt, wie Lippstadt, Cuxhaven, Nordstrand oder auch Lübeck auf sich genommen haben. Alle die dabei sein wollten aber nicht konnten, können nächstes Jahr wieder die Chance ergreifen. Denn: Nicole und ich haben uns wirklich sehr über Euren Zuspruch und die unglaublich entspannte Atmosphäre sowie die anregenden und informativen Gespräche gefreut! Das ist Ansporn genug, um das nächste Treffen in 2025 zu initiieren!
Eure Nicole und Axel ("Hanna", Baunummer 9).

















des Unterwasserschiffes. Wir sind sehr erleichtert, dass dieses frei von Pocken oder gar Muscheln ist. Im Anschluss kommt dann unsere Hanna in der Halle auf ihren Platz. Die Winterarbeiten können beginnen. Es gibt dieses Jahr einiges zu tun: So muss ich z.B. das Sternlage der Antriebswelle und den Rutscher der Mastschiene erneuern, mich um das verdammte Dampferlicht kümmern uvm.






























hat der Wind von anfangs Nordwest dauerhaft auf West bis Südwest gedreht.
Süden zu nehmen. Wir haben das erste Reff eingebunden, was für uns mit voll ausgerollter Fock in Böen mit 7 Beaufort eigentlich zu viel ist. Aber unser Kurs ist parallel zum bewaldeten Ufer mit ablandigem Wind ausgerichtet, so dass es sehr böig ist und es anfangs viele windarme Perioden gibt. Die herannahenden und gut sichtbaren Böen dämpfe ich durch Fieren des Großsegels ab. Das erfordert viel Arbeit, wird aber durch schnelles Vorrankommen mit oft über 7 Knoten belohnt. Unser Ziel ist schließlich Hou, wo wir uns eben nördlich des Hafens auf den ausdrücklichen und ausschließlichen Wunsch von Nicole vor Anker legen. Die qualitativen Eigenschaften dieses Ankerplatzes hinsichtlich Schwell, Nähe zum Hafen usw. wird bei uns an Bord an diesem Nachmittag bzw. Abend noch lange kontrovers diskutiert. Während ich nicht aufhören kann, mich unentwegt über dieses elende Geschaukel zu echauffieren, erzählt meine Frau etwas von "..., so wie sie früher beim Reiten Eins war mit ihrem Pferd, so schwänge sie nun heute im Einklang mit der Hanna". Dem ist aus meiner Warte Nichts mehr hinzuzufügen und unterm Strich bleibt für mich nur die Option: Einfach Mal die Fr... halten!


























